Leave Your Message
Analyse der Typen, Anwendungen und Auswahlstrategien von Pumpen in Fermentationssystemen
Nachricht

Analyse der Typen, Anwendungen und Auswahlstrategien von Pumpen in Fermentationssystemen

03.03.2026

Im Bereich der modernen Bioproduktion hat sich der Fermentationsprozess mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Biotechnologie und des Bioingenieurwesens schrittweise von traditionellen, empirischen Verfahren hin zu hochpräziser, automatisierter und großtechnischer Produktion entwickelt. Als zentrale Produktionsanlagen dienen dabei … Bioreaktors und GärbehälterSie übernehmen nicht nur wichtige Aufgaben wie die mikrobielle Kultur, die Zellvermehrung und die Metabolitenproduktion, sondern unterstützen auch deren Entwicklung. FermentationssystemEs hat sich zudem schrittweise ein hochintegriertes technisches System entwickelt. In diesem System spielen Förderanlagen – insbesondere verschiedene Pumpentypen – eine entscheidende Rolle. Ob Fördermedium, Dosiersteuerung, Wärmetauscher, aseptischer Transfer oder CIP/SIP-Reinigung – all dies ist ohne eine sinnvolle Auswahl und Konfiguration der Pumpen nicht möglich.

In diesem Beitrag werden die gängigen Pumpentypen, Anwendungsfunktionen und technischen Auswahlstrategien für Pumpen in Fermentationssystemen analysiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Anwendungsmerkmalen und Einsatzszenarien von Kreiselpumpen, Rotationspumpen, Membranpumpen und hygienischen Kreiselpumpen in Bioreaktoren und Fermentationssystemen.

1. Funktionale Positionierung von Pumpen in Fermentationssystemen

In einem kompletten Fermentationssystem ist eine Pumpe nicht nur ein einfaches Fördermittel, sondern auch eine wichtige Komponente zur Gewährleistung der Prozessstabilität und aseptischen Sicherheit. Zu ihren Hauptfunktionen gehören:

1.1 Mittlere Zufuhr und Fütterungskontrolle

Bei Batch- oder kontinuierlichen Fermentationsprozessen ist es notwendig, das Basalmedium, die Kohlenstoffquelle, die Stickstoffquelle und den Induktor mit einer festgelegten Durchflussrate genau in den Bioreaktor einzubringen.

1.2 Stoffkreislauf und Wärmeaustausch

Bei einigen großtechnischen Bioreaktoren ist ein externer Wärmeaustausch oder eine Homogenisierungsbehandlung erforderlich, wobei Pumpen als Energiequelle für die Zirkulation dienen.

1.3 Aseptischer Transfer und Ernte

Der Transfer der Fermentationsbrühe zu nachgeschalteten Trennanlagen, wie Zentrifugen oder Membranfiltrationssystemen, muss frei von Verunreinigungen und mit geringer Scherkraft erfolgen.

1.4 Fördertechnik für Reinigungs- und Sterilisationssysteme

Die zirkulierende Förderung von CIP-Reinigungsflüssigkeit und SIP-Dampfsystemen stellt hohe Anforderungen an die Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit der Pumpen.

1.5 Förderung von hochviskosen oder feststoffhaltigen Stoffen

Bei der Fermentation von Pilzen oder in Hochdichtekulturen entstehen oft hochviskose Systeme, für deren stabile Förderung speziell konstruierte Pumpen erforderlich sind.

Daher stehen Pumpen im Fermentationssystem nicht nur im Zusammenhang mit der Förderleistung, sondern beeinflussen auch direkt die Zellaktivität, die Produktausbeute und den aseptischen Grad des Systems.

1500 (25).jpg

MIKEBIO Fermentationssystem

2. Gängige Pumpentypen und Anwendungsmerkmale in FermentersystemS

2.1 Kreiselpumpen

Kreiselpumpen sind die am weitesten verbreiteten Antriebspumpen in Fermentationsanlagen. Ihr Funktionsprinzip beruht auf der Erzeugung von Zentrifugalkraft durch die Rotation von Laufrädern, wodurch die Flüssigkeit vom Zentrum zum äußeren Rand geschleudert wird und so der Förderdruck erzeugt wird.

Hauptmerkmale:

  • Einfache Struktur, hoher Durchfluss und stabiler Betrieb
  • Geeignet für niedrigviskose Flüssigkeiten
  • einfacher Wartungsaufwand und niedrige Kosten
  • Kontinuierlicher Durchfluss mit geringer Pulsation

Typische Anwendungsbereiche:

  • Mittlere Auslieferung
  • Kühlwasserzirkulation
  • CIP-Reinigungsflüssigkeitszirkulation
  • Externe Umwälzwärmetauschsysteme

In den Versorgungssystemen großtechnischer Bioreaktoren werden häufig Kreiselpumpen zur Förderung von Flüssigkeiten eingesetzt, die nicht direkt mit den Fermentationsmaterialien in Kontakt kommen oder eine geringe Scherempfindlichkeit aufweisen. Ihre Nachteile liegen jedoch auf der Hand: geringe Förderleistung für hochviskose oder feststoffhaltige Materialien und die Gefahr von Zellschäden durch hohe Scherkräfte.

2.2 Hygienische Kreiselpumpen

Hygienische Kreiselpumpen sind hochreine Geräte, die speziell für die Biotechnologie- und Pharmaindustrie auf Basis herkömmlicher Kreiselpumpen entwickelt wurden. Ihre interne Struktur ist totraumfrei, und die verwendeten Materialien erfüllen die Standards für den Kontakt mit Lebensmitteln oder pharmazeutischen Produkten.

Hauptmerkmale:

  • Hochwertige Oberflächenbeschaffenheit zur Reduzierung der mikrobiellen Anhaftung
  • Ermöglichen Sie die Reinigung vor Ort (CIP) und die Sterilisation vor Ort (SIP).
  • Auslaufsichere Dichtungsstruktur
  • Einhaltung der GMP-Hygienevorschriften

Typische Anwendungsbereiche:

  • Aseptische Mediumzufuhr
  • Fermentationsbrühe-Übertrag
  • Entladung von BioreaktorS
  • Aseptische Kreislaufsysteme

In der modernen biotechnologischen Produktion sind hygienische Kreiselpumpen zur Standardausrüstung geworden und werden insbesondere bei der Herstellung von Antibiotika, Enzymen, Impfstoffen und rekombinanten Proteinen häufig eingesetzt.

2.3 Rotationspumpen (Verdränger-Rotationspumpen)

Rotationspumpen sind Verdrängerpumpen, die durch das Ineinandergreifen von zwei oder mehr Rotoren einen geschlossenen Hohlraum bilden, um Materialien vom Einlass zum Auslass zu befördern.

Hauptmerkmale:

  • Niedrigscher-Zuführung
  • Geeignet für hochviskose Materialien
  • Geeignet zum Transport von partikelhaltigen oder zellhaltigen Suspensionen
  • Stabile Durchflussrate und reversible Fördermenge

Typische Anwendungsbereiche:

  • Lieferung von hochkonzentrierter Fermentationsbrühe
  • Übertragung von Pilz- oder Fadenpilzkulturbrühe
  • Zuführung von hochviskosen Nährlösungen
  • Lieferung von nachgelagerten konzentrierten Flüssigkeiten

In einigen BioreaktorenInsbesondere bei Fermentationsprozessen mit allmählich zunehmender Viskosität (wie z. B. bei Polysacchariden, Proteinen oder Zellkulturen) können Rotationspumpen Scherschäden an den Zellstrukturen wirksam vermeiden.

2.4 Membranpumpen

Membranpumpen saugen und fördern Flüssigkeiten, indem sie das Hohlraumvolumen durch die Hin- und Herbewegung einer flexiblen Membran verändern. Ihr herausragendstes Merkmal ist die vollständige Trennung zwischen Fördermedium und Antriebseinheit.

Hauptmerkmale:

  • Vollständig abgedichtet, ohne Leckagerisiko.
  • Geeignet zum Transport korrosiver Flüssigkeiten
  • Starke Selbstansaugfähigkeit
  • Trockenlauf ermöglichen
  • Deutlich pulsierender Fluss

Typische Anwendungsbereiche:

  • Kleindosierte Ernährungssysteme
  • Dosierung von Säure- und Laugenlösungen
  • Lieferung aseptischer Additive
  • Umschlag von gefährlichen oder flüchtigen Flüssigkeiten

In Bioreaktoren mit präziser Dosierungssteuerung werden häufig Membranpumpen als Dosier- und Fördereinrichtungen eingesetzt, die sich besonders für Mikro-Zugabesysteme eignen.

1500 (27).jpg

MIKEBIO Fermentationssystem

3. Vergleich der Prozessrollen verschiedener Pumpen in BioreaktorS

Aus bioingenieurtechnischer Sicht beeinflusst die Auswahl verschiedener Pumpen direkt das physiologische Milieu des Fermentationsprozesses:

Pumpentyp

Scherintensität

Viskositätsanpassungsfähigkeit

Aseptische Kontrolle

Anwendbare Szenarien

Kreiselpumpe

Medium

Niedrig

Allgemein

Großströmungszirkulation

Hygienische Kreiselpumpe

Medium

Niedrig

Hoch

Aseptische Verabreichung

Kreiselpumpe

Niedrig

Hoch

Hoch

Hochviskose Fermentationsbrühe

Membranpumpe

Niedrig

Medium

Hoch

Präzisionszuführung

Bei der Tierzellkultur oder der Fermentation scherempfindlicher Mikroorganismen ist eine Förderung mit niedriger Scherkraft besonders wichtig, weshalb Rotationspumpen oder Membranpumpen hier von Vorteil sind.

4. Grundlegende technische Prinzipien für die Pumpenauswahl in Fermentationssysteme

4.1 Auswahl basierend auf den Eigenschaften des Fermentationsmediums

  • Niedrigviskose Flüssigkeiten: Kreiselpumpen oder hygienische Kreiselpumpen priorisieren.
  • Hochviskose Systeme: Rotationspumpen priorisieren
  • Partikel- oder myzelhaltige Materialien: Verdrängerpumpen mit geringer Scherkraft
  • Korrosive Medien: Membranpumpen oder korrosionsbeständige Werkstoffe

4.2 Auswahl auf Grundlage der Anforderungen an die aseptische Qualität

In der Produktion von pharmazeutischer Biotechnologie:

  • Muss CIP/SIP-fähig sein.
  • totwinkelfreie Struktur
  • Zuverlässige Abdichtung
  • Hochwertige Oberflächengüte

Für solche Anwendungen werden üblicherweise hygienische Kreiselpumpen oder hygienische Drehkolbenpumpen ausgewählt.

4.3 Auswahl basierend auf der Scherempfindlichkeit

Tierische Zellen, Pflanzenzellen oder fragile Stämme reagieren äußerst empfindlich auf mechanische Scherkräfte, daher sollten Hochgeschwindigkeits-Rührwerkskonstruktionen vermieden werden.

Bevorzugte Optionen:

  • Rotationspumpen
  • Langsam laufende Verdrängerpumpen
  • Flexible Membranpumpen

4.4 Auswahl basierend auf Durchfluss- und Druckanforderungen

  • Hoher Durchfluss und niedriger Druck: Kreiselpumpen
  • Geringer Durchfluss und hohe Präzision: Membranpumpen
  • Gleichbleibende Fördermenge: Rotationspumpen

4.5 Auswahl basierend auf dem Automatisierungsgrad des Systems

Moderne Fermentationssysteme sind üblicherweise in SPS- oder DCS-Systeme integriert, und die Pumpen müssen folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Drehzahlregelung mit variabler Frequenz
  • Flussrückkopplung
  • Automatische Verriegelung
  • Fernbedienung

5. Der Einfluss der Skalierung von Bioengineering-Verfahren auf die Pumpenauswahl

Von Laborbioreaktoren zu Bioreaktoren im industriellen Maßstab verändert die Vergrößerung die Fluideigenschaften erheblich:

  • Erhöhte Viskosität
  • Verbesserter Stoffaustausch zwischen Gas und Flüssigkeit
  • Anstieg der akkumulierten Wärme
  • Verlängerte Förderdistanz

Daher ist der bei Kleinversuchen verwendete Pumpentyp oft nicht für die industrielle Produktion geeignet, und es ist notwendig, die hydrodynamischen Berechnungen erneut durchzuführen und die Förderleistung neu zu bewerten.

6. Zukünftige Entwicklungstrends

Mit der Modernisierung der Biotechnologiebranche lassen sich bei Pumpen für Fermentationssysteme folgende Trends erkennen:

1. Höhere Hygieneklasse

2. Auslegung mit geringerer Scherfestigkeit

3. Intelligente Durchflusssteuerung

4. Online-Zustandsüberwachung

5. Modulare Installationsstruktur

Gleichzeitig haben sich auch neue magnetisch angetriebene, dichtungslose Pumpen und Einwegpumpensysteme nach und nach im Bereich der Bioingenieurwissenschaften etabliert.

7. Schlussfolgerung

Im Betriebssystem moderner Bioreaktoren Und GärbehälterPumpen haben sich von Hilfseinrichtungen zu Schlüsselkomponenten entwickelt, die die Fermentationseffizienz und Produktqualität beeinflussen. Kreiselpumpen, hygienische Kreiselpumpen, Rotationspumpen und Membranpumpen weisen jeweils strukturelle Vorteile und Prozessanpassungsfähigkeiten auf. Die Auswahl sollte daher umfassend unter Berücksichtigung der Eigenschaften des Fermentationsmediums, der aseptischen Anforderungen, der Scherempfindlichkeit und der Anlagengröße erfolgen.

Eine wissenschaftlich fundierte und vernünftige Pumpenkonfiguration kann nicht nur die Betriebsstabilität der FermentationssystemSie reduzieren aber auch das Verschmutzungsrisiko, schützen die Zellaktivität und verbessern die Gesamteffizienz der Biotechnologie. Mit der zukünftigen Entwicklung der High-End-Bioproduktion werden sich Pumpenanlagen kontinuierlich in Richtung intelligenterer, hygienischerer und präziserer Steuerung weiterentwickeln und so zu einer wichtigen technischen Grundlage für die Modernisierung der Biotechnologiebranche werden.